SV Teterow 90
PSV Ribnitz-Damgarten
3
1

29.11.2008 13.00
1. Männermannschaft
|| Landesliga Ost

 

Aufgrund der Tabellenkonstellation war den Fußballern des SV Teterow 90 vor ihrer Bezirksligapartie gegen den PSV Ribnitz-Damgarten klar, dass nur ein Sieg für sie in Frage kommen konnte, wenn man das Thema „Aufstieg" nicht schon vor Weihnachten abhacken wollte.

Entsprechend engagiert stiegen die Gastgeber dann auch in das Spiel ein und setzten in der 8.Minute das erste Achtungszeichen aber noch verfehlte Gasde aus knapp 20 Metern das Ribnitzer Gehäuse knapp. Ein richtig schöner Angriff über mehrere Stationen führte dann in der 19.Minute zur Teterower Führung: Weber hatte sich auf der linken Seite einen bereits verlorenen Ball zurück erkämpft, brachte Maag ins Spiel, der wiederum auf Börger ablegte und dessen Maßflanke von der rechte Seite konnte Frank Hoffmann, der sich genau im richtigen Moment gelöst hatte, ungehindert zum erlösenden 1:0 für den SV 90 einköpfen. In der 23.Minute erhielten die Gäste einen Freistoß am eigenen Strafraum zugesprochen. Eine an sich harmlose Situation. Doch erneut hatte Frank Hoffmann das richtige Gespür für den Moment, fing den schwach getretenen Ball ab, spielte auch noch den ausführenden Spieler aus und vollendete gekonnt aus spitzem Winkel zum 2:0 für die Bergringstädter. Die Vorentscheidung hatte Maag nach sehenswertem Spielzug über Seemann schon zwei Minuten später auf dem Fuß, verzog aber aus aussichtsreicher Position.

Etwa ab der 35.Minute gab es dann aber einen kleinen Bruch im bis dahin guten Spiel der Bergringstädter. Den Gästen wurde zuviel Raum gelassen und sie erreichten nun zumindest gleiche Spielanteile. Ihre besten Möglichkeit während der gesamten ersten Hälfte resultierte aus der 43.Minute, als sie mit einem Freistoß vom rechten Strafraumeck das SV 90-Gehäuse nur knapp verfehlten.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber wieder einige Anlaufschwierigkeiten und so kam es wie so häufig im Fußball – plötzlich hieß es nur noch 2:1. Allerdings brauchten die Ribnitzer dafür kräftige Teterower Unterstützung, denn Jens Neumann war in einer völlig harmlosen Situation ein klassisches Eigentor unterlaufen. Doch vielleicht war es gerade dieser Gegentreffer, der die Teterower wieder aktiver werden ließ. Nachdem der Schiedsrichter in der 60.Minute einen Treffer von Hoffmann wegen einer zumindest diskutierbaren Abseitsstellung nicht anerkannte und Maag kurze Zeit später nach einem weiten Zuspiel von Emmler aus 16 Metern knapp verfehlte war klar, dass die Gastgeber nun auf die Entscheidung drängten. In der 70.Minute spielte Seemann Frank Hoffmann nach einem schnellen Konter völlig frei und der vollendete dann überlegt zum befreienden 3:1. In den folgenden Minuten konnte der bis dato nicht allzu sehr beschäftigte Schliewert im Teterower Gehäuse aber auch noch sein Können unter Beweis stellen. So verhinderte er in der 84.Minute mit einer reaktionsschnellen Parade in sein unteres rechtes Toreck einen durchaus möglichen Ribnitzer Anschlusstreffer. Im Gegenzug parierte allerdings deren Keeper gegen Seemann genau so gut und verfehlte Hoffmann Sekunden später nur knapp. In der Schlussphase öffneten die Gäste ihre Abwehr total, sogar ihr Torhüter rückte permanent bis zur Mittellinie auf. Dies wiederum eröffnete den Teterowern gute Kontermöglichkeiten aber Hoffmann, Seemann sowie Maag trafen (aus allerdings größerer Entfernung) das verlassene Gehäuse nicht und vergaben somit einen in dieser Phase durchaus möglichen höheren Teterower Sieg.

SV 90-Trainer Ralf Weßlowski war dann auch mit der Leistung seiner Männer im Großen und Ganzen zufrieden, legte aber besonders Wert auf die Feststellung, dass seine Team auch eine Schwächephase diszipliniert und mit guter Moral überstand und so auch wieder zurück ins Spiel fand. Sein Abschlussresümee: „Ich muss diesmal diesmal die gesamte Mannschaft loben, möchte aber trotzdem Frank Hoffmann, Robert Emmler, Stephan Schliewert sowie auch Patrick Weber noch etwas hervorheben."

Der SV 90 spielte mit Schliewert, Emmler, J. Neumann, Meinck, P. Weber, Börger (76.´ Niedballa), Gasde, Reichel, Seemann, Hoffmann und Maag.